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Dienstag, 21. Mai 2013

Schüleraustauschfahrt nach Dreux 2008

 

Regelmäßig findet im Herbst eines jeden Jahres unsere Schüleraustauschfahrt nach Dreux, der französischen Partnerstadt von Melsungen statt. Vom 9. bis 20. November 2008 hielten sich 27 Schülerinnen und Schüler in Frankreich auf und erkundeten das französische Familienleben , das französische Schulleben und die Stadt Dreux.

Selbstverständlich wurde ein voller Tag der Hauptstadt Paris gewidmet und dort als erster Programmpunkt war natürlich der Eiffelturm ein unabdingbares Muss. Auf unserem Besichtigungsprogramm standen dann noch der Arc de Triomphe und die Champs-Elysées, wo wir schon den Weihnachtsschmuck, wenn auch ohne Beleuchtung bewundern konnten. Nachdem wir die gewaltigen Ausmaße des Louvre und die Glaspyramide gesehen hatten, fuhr die eine Hälfte der Gruppe zum Montmartre-Hügel, die anderen sahen sich die Kirche Notre-Dame an, um anschließend das riesige Kaufhaus Galeries Lafayette aufzusuchen.

Auf Wunsch der Schülerinnen und Schüler war für einen anderen Tag die Besichtigung von Schloss und Park Versailles vorgesehen. Auch das nicht weit von Dreux entfernt liegende Chartres durfte nicht fehlen.Rouen, die Stadt, welcher unser vierter Ausflug galt, erwies sich leider als sehr besucherunfreundlich. Es war trotz heftiger Bemühungen nicht möglich, einen Parkplatz für unseren Bus zu finden. Zum Glück erhielten wir nach unserer höflichen Frage in einer großen Firma die Gelegenheit, unseren Bus für die Dauer unseres Aufenthaltes abzustellen.

Auch wenn es für wenige Schülerinnen und Schüler kleinere Probleme gab, darf dennoch festgestellt werden, dass die meisten Jugendlichen sehr zufrieden waren und auch das Gefühl hatten, sprachlich weiter gekommen zu sein. Allerdings wäre es wünschenswert, dass mehr Französischlernende die Möglichkeit der Teilnahme an der Dreuxfahrt nutzen. Es müsste sich viel mehr die Überzeugung durchsetzen, dass man eine Fremdsprache nicht allein in der Schule lernen kann, sondern dass es notwendig ist, in das Land zu fahren und dort einige Zeit zu leben, dessen Sprache man erlernt. Jedoch herrscht gegenwärtig die Angst vor, durch die Frankreichfahrt zu viel Unterricht zu versäumen und dies nicht später nachlernen zu können, ein Eindruck, der sicherlich falsch ist.

Gleichwohl werden wir in der GSS weiterhin Fahrten nach Dreux anbieten, weil wir dies für einen unverzichtbaren Bestandteil des Französischunterrichts halten.

Dr. J. Sturm